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MGKK Musikgymnasium
Käthe Kollwitz

Geographiekurs Klasse 12 auf Spurensuche der Rostocker Stadtentwicklung

erstellt von Steffen Reblin am 26.09.2019

Passend zum Doppeljubiläum der Hanse- und Universitätsstadt - nämlich dem 800. bzw. 600. Jahrestag - erkundeten die Zwölftklässler unter der Leitung von Hans-Joachim Toscher die Rostocker Innenstadt. Eine beachtliche Menge an Merkzahlen, Fakten, Gebäuden sowie die eine oder andere persönliche Geschichte aus dem Leben des Stadtführers bekamen die Junggeographen innerhalb von 1 1/2 Stunden vermittelt. Vom Kröpeliner Tor als Wahrzeichen der Blütezeit Rostocks zur Hansezeit ging es zum Kloster zum Heiligen Kreuze als Beispiel der Backsteingotik. Vor allem die Stadtentwicklung des 20. und 21. Jahrhunderts mit der großen Flächenausdehnung der Stadt zu Gunsten neuer Arbeiterwohnungen für die Schiffs- und Kriegsindustrie verdeutlichte den angehenden Abiturienten noch einmal sehr anschaulich, die im Unterricht vermittelten Kenntnisse der Urbanisierung und zunehmenden Suburbanisierung. Als bedeutende architektonische Zeugnisse können vor allem auch die als Zuckerbäckerstil bezeichneten Gebäude in der Langen Straße angesehen werden. Walter Ulbricht höchstpersönlich verlangte eine monumentale und mehr als 60 Meter breite Straße - da musste auch ein bereits bestehendes Haus, welches gerade erst nach dem Zweiten Krieg aufgebaut wurde, dem Wunsch der SED-Spitze weichen.
Ausgehend von den authentischen Eindrücken der Rostocker Stadtentwicklung vor Ort wird es für den Geographiekurs in den folgenden Wochen darum gehen, welche Ziele einer nachhaltigen Stadtplanung die Stadt Rostock anstrebt und/oder bereits umgesetzt hat.

#Geografiekurs12 #Stadtentwicklung